Hintergrund  
     
  Anlässlich von Umbauarbeiten unserer Büroräumlichkeiten im Juli 2014 stellte sich das Problem diese Neugestaltung möglichst rasch und, mangels Zwischenlagerungsmöglichkeit, unter größter Schonung des Inventars durchzuführen. Es wurde kurzerhand eine Hilfsvorrichtung angefertigt, die es einer Person ermöglichen sollte in dem relativ porösen Putz lagerichtige Bohrungen herzustellen und den entstehenden Bohrstaub abzusaugen.  
     
  Diese Hilfsvorrichtung bestand aus einer Metalplatte mit verschieden großen Löchern entsprechend der benötigten Bohrdurchmesser (als Bohrerführung) auf der ein dünner Schaumgummi, der das Verrutschen verhindern sollte, aufgeklebt war. Mit unserem 3D-Drucker wurde anschließend ein Anschlussstück angefertigt, über das der im Büro vorhandene Staubsauger mit der Bohrerführung verbunden wurde. Auf diese Weise war es uns nun möglich schnell und staubfrei Bohrlöcher herzustellen.  
 

Nach Beendigung der Umbauarbeiten führten wir aus Interesse eine Markterhebung durch. Dabei mussten wir erstaunt feststellen, dass es ein Produkt, welches passgenaues und staubfreies Bohren ermöglicht, am Markt noch nicht gab. Daher wurde die ursprünglich als kurzfristige Hilfsvorrichtung gedachte Bohrlehre laufend weiter entwickelt und immer wieder erfolgreiche Versuche durchgeführt.

Als nächsten Schritt haben wir am 01.10.2014 ein nationales Patent angemeldet. Mittlerweile wurde das Patent zu Nummer 516022 erteilt. Ebenso ist eine PCT-Anmeldung erfolgt.

Auf der iENA 2014 fand schließlich die erste offizielle Präsentation unserer Erfindung in Form von Prototypen bestehend aus 3D-Druckteilen statt, wo sie mit einer Silbermedaille prämiert wurde. Die durchgehend positiven Rückmeldungen haben uns bestärkt das Produkt weiter zu entwickeln, weshalb schlussendlich auch die Idee zur Akkuvariante entstand. Auf der iENA 2015 wurde diese schließlich wieder im Prototypenstadium der Öffentlichkeit präsentiert und weitere Erhebungen zur Marktauglichkeit und zu möglichen Vertriebswegen durchgeführt. Es folgten Monate, in denen die Bohrlehre dem letzten Feinschliff unterzogen wurde und schließlich den Namen Drillbutler erhielt. Auf der iENA 2016 war es dann so weit: Der Drillbutler wurde erstmals als fertiges Produkt präsentiert und der Verkaufsstart erfolgte!

So sind dank unserer Möglichkeiten,

-->  der 3D-Konstruktion mittels Solid Works,

-->  dem Erstellen von 3D-Druckteilen und

-->  dem Herstellen von Bauteilen durch mechanische Fertigung,

aus einer einfachen Idee marktreife Prototypen und schließlich fertige Produkte entstanden.

 
   
     
Hier (sowie oben) sehen Sie eine Auswahl der 3D-Druckteile, die im Zuge der Entwicklung enstanden sind
     
   
       Bernd Guzmics Tel.: 0043 664 326 42 15
       Eichenweg 16 E-Mail: office@drillbutler.at
       A-8062 Kumberg UID: ATU28978309                                                                                                                                                                                                                                                                                                                   © 2017 Sabine Guzmics